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Einführung - Spiritualität

Einführendes Wissen für ein solides Grundverständnis spiritueller Themen

Während die Zugehörigkeit zu einem religiösen Glaubenssystem zunehmend an Bedeutung verliert, steigt das Interesse an persönlich, ganz individuell erlebter Spiritualität rapide an. Mit dem wachsenden Interesse ist aber auch ein ein neuer Wirtschaftszweig entstanden, der in vielen Fällen den Fokus eher auf finanzielle Interessen als auf das Seelenheil der Menschen legt. Doch wie die Spreu vom Weizen trennen? Es gibt viele Fragen, die gerade für Einsteiger interessant sind. Mit Berichten und eigenen Erfahrungen beschäftigen wir uns in diesem Themenbereich.

ganzheitliche medizin

Unsere Aufgabe sehen wir nicht darin, Sie von einer spirituellen Wirklichkeit zu überzeugen, sondern wir möchten Ihnen aufzeigen, wie, wann und wozu Sie Spiritualität sinnvoll nutzen können. Dazu besuchen wir fremde Kulturen, reisen zurück in alte Zeiten und werfen natürlich auch einen Blick auf unsere eigenen Wurzeln. Es geht um Möglichkeiten aber auch um Gefahren, um Wege und Sackgassen, um magische Momente und gleichwohl um Bodenständigkeit und Sachlichkeit.

Es ist in unserer Zeit nicht so einfach, geeignete Wegweiser oder auch fundiertes Wissen zu finden. Nach wie vor, ist unsere Gesellschaft zunächst materiell ausgerichtet und weniger geistig. So werden auch spirituelle Themen oft genug für finanzielle Zwecke mißbraucht. Dem können wir nur entgegenwirken, indem wir sachlich und offen über spirituelle Themen sprechen. Wer sich der Spiritualität öffnen möchte, kann hier also weiterlesen und lernen wie man wieder Zugang zu den geheimnisvollen Welten bekommt.

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Einführende Themen und Berichte

Die Wissenschaft der Seele und des Seins

Hier finden Sie Themen und Berichte, von denen wir denken, dass Sie insbesondere Einsteigern eine kleine Hilfe sein können. Bedenken Sie dabei immer, dass wir über alle Themen aus unserer eigenen Perspektive und Erfahrung schreiben. Prinzipiell sollten Sie bei allen Themen, mit denen Sie in Berührung kommen, berücksichtigen: "Das ist die Ansicht eines anderen Menschen, ich bin gespannt, wie ich dieses Thema für mich selbst erfahre." So werden Sie immer in der Lage sein, Spiritualität als sinnvolle Ressource für den eigenen Weg nutzen zu können.

spirituell

Spiritualität

Was ist das überhaupt - Begrifflichkeiten und Inhalte

In unserer Kultur sind Definitionen gern gesehen. Mit dieser Tradition möchten wir nicht brechen und beschäftigen uns daher in diesem Bericht zunächst mit einigen Begrifflichkeiten, inhaltlichen Abgrenzungen zu anderen Bereichen und mit dem strukturellen Rahmen der Spiritualität unserer Kultur. Darüber hinaus geht es um soziale Akteptanz und der Frage, warum es manchmal ganz sinnvoll sein könnte, sich hin und wieder mit spirituellen Themen zu beschäftigen.

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Spiritualität vs. Religion

Eine Abgrenzung zu den Religionen

Spiritualität stellt eine Wissenschaft dar, die sich mit einem feinstofflichen Energiesystem beschäftigt. Die Religionen der Welt bieten dagegen nur ein künstliches Modell, mit der Teilbereiche des Energiesystems erklärt werden sollen. Das Energiesystem hat dabei keine Grenzen und basiert auf individuellen Erfahrungen und eigenen Vorstellungen. Religionen dagegen arbeiten mehr oder weniger mit einen festen Rahmen, damit man sein Leben am jeweiligen religiösen Modell ausrichtet.

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wahrnehmung

Wahrnehmung

Das Rückgrat unseres Denkens

Sie sehen ein Gemälde und denke: wow - ist das schön. Eine Person steht neben Ihnen und denkt: huuu - ist das häßlich. Ist das Gemälde nun schön oder häßlich? Sie bestaunen die Farben, ein anderer ist fasziniert von der Pinselführung und noch ein anderer ist begeistert von der Komposition der Elemente. Alle schauen auf das gleiche Bild, aber alle sehen etwas ganz anderes. So ist es auch mit vielen spirituellen Themen, jeder sieht sie durch die Filter der eigenen Persönlichkeit. Spiritualität ist eben subjektiv.

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Allgemeines zur Spiritualität

Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt

Jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von Spiritualität. Da es so viele verschiedene Techniken und Methoden gibt, die sich jeweils mit den verschiedensten Themenbereichen des menschlichen Seins beschäftigen, ist das auch nicht verwunderlich. Je nachdem, womit man bisher in Berührung gekommen ist, bildet sich eine eigene Vorstellung der spirituellen Welt. Diese unterscheidliche Wahrnehmung und somit auch Darstellung wird es auch immer geben. Spiritualität wird immer subjektiv erlebt.

spirituell

Im Allgemeinen bezeichnet man Themen als spirituell, wenn man sie nicht fundiert wissenschaftlich beweisen kann. Als wissenschaftlich beweisbar nennt man etwas, wenn das gleiche Ergebnis jederzeit unter gleichen Bedingungen reproduzierbar ist. Wenn ein tibetischer Arzt eine Kräutertablette aus verschiedenen Kräutern zusammenstellt, die nur für eine einzige Person wirksam ist, dann ist das nicht wissenschaftlich sondern spirituell. In der Homöopathie werden Informationen von Substanzen auf Zuckerkügelchen übertragen, die dann auf verschiedenen Ebenen des menschlichen Seins wirken. Das können wir technisch nicht messen und schon aufgrund dessen gilt die Homöopathie als unwissenschaftlich. Gerade im gesundheitlichen Bereich gibt es also sehr viele hoch wirksame, aber eben nach unserem Verständnis unwissenschaftliche Verfahren.

Im medizinischen Bereich gibt es hier immer wieder Streitigkeiten. Ich persönlich kann das gut verstehen. Einerseits gibt es viele Scharlatane, die einfach die Not anderer Menschen für den eigenen Profit ausnutzen. Vor solchen Menschen müssen Patienten geschützt werden. Ohne wissenschaftliche Grundlagen gibt es aber auch keine qualitativen Kontrollmöglichkeiten. Andererseits halte ich viele medizinische Ansätze für sehr sinnvoll und wichtig, da sie Menschen wirklich helfen können. Diese Verfahren nicht zu nutzen, obwohl sie helfen, ist dann auch nicht der richtige Weg. Zumal man davon ausgehen kann, dass unsere Medizin zwar eine grandiose Notfallmedizin bietet aber eben auch viele Bereiche der Gesundheit überhaupt nicht in Betracht zieht und auch im Gesundheitssystem meistens der Profit im Vordergrund steht.

Aufklärung, Offenheit und Prävention

Der Weg wird sich sicherlich irgendwo in der Mitte finden. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Prinzipiell würde ich den Schwerpunkt unseres Gesundheitssystems zunächst auf die Gesunderhaltung legen. So wie Hatha-Yoga von Krankenkassen unterstützt wird, sollte jeder Mensch eine Art ganzheitlichen Lebensbetreuer haben, der eben darauf achtet, dass wir gesund bleiben - in allen Lebensbereichen. Ein medizinischer Hintergrund ist natürlich wichtig, damit dieser auch sofort ernsthafte Erkrankungen erkennt und den Patienten an einen Facharzt verweist. Die meisten Krankheiten entstehen nämlich durch eine "falsche" Lebensweise. Das "richtig" und das "falsch" kann aber von Mensch zu Mensch wieder gänzlich unterschiedlich sein. Hier gibt es demnach auch keinen Standard und somit auch keine Kontrollmöglichkeit, und welcher Mensch, Arzt oder Lebensberater wird schon auf allen Lebensbereichen so fachkundig sein, jegliche Lebensweise als solche zu definieren, die den Mensch krank machen könnte.
Wie Sie sehen, ist das alles auch wirklich nicht so einfach.

asklepios

Eigenverantwortung

Bis sich unser Gesundheitssystem in eine neue Richtung bewegt, müssen wir uns selbst um uns kümmern. In der Regel tun wir das nämlich nicht. Werden wir krank, gehen wir zum Arzt und erwarten, das er uns wieder gesund macht. Erst wenn das nicht so recht klappen will, fangen wir an, über unsere Art zu leben nachzudenken und leider ist das dann machmal eben zu spät.

Dann sind wir in Not und es fällt Scharlatanen besonders leicht, uns von irgendwelchen Wundermitteln oder Wundertherapien zu überzeugen. Das wird dann in den Medien ordentlich aufgeputscht und eine ganze Branche in Verruf gebracht.

Übrigens sind die Regale in Supermärkten voll mit Wundermitteln. Hier ist es nicht verboten bei Produkten das Blaue vom Himmel zu lügen und den Käufer mit unterschwelligen und psychologischen Tricks zum Kauf zu animieren. Jedem ist es ja freigestellt sich zu informieren und dann zu entscheiden ob man etwas kauft oder nicht. Bei spirituellen Themen traut man uns das dann aber offensichtlich nicht zu.

Natürlich sollte sich jeder gründlich darüber informieren, was sich hinter einem spirituellen Verfahren verbirgt und welche Erfolge und Wirkungen wirklich zu erwarten sind. Dazu muss man aber auch offen, ehrlich und vor allem sachlich über Spiritualität reden. Und das tun wir nicht. Genauso wenig wie wir uns über die Herstellungsverfahren von Designermoden in Dritte-Welt-Länder informieren und trotzdem Fleisch im Supermarkt kaufen, obwohl es uns komisch vorkommen müsste, das es so günstig ist. Spiritualität ist für Menschen, die naiv genug sind, darauf reinzufallen - so ist die Grundhaltung in unserer Gesellschaft. Das der Mensch naiv genug ist, auf professionelle Werbekampagnen hereinzufallen, darüber redet man nicht - im Gegenteil, hier ist die Naivität des Menschen ja nützlich - für die Wirtschaft.

Spiritualität sinnvoll nutzen

Bei spirituellen Themen geht es immmer um den Menschen selbst. Das heißt, ganz egal mit welcher spirituellen Technik man in Kontakt kommt, man sucht immer die Verbindung zum eigenen Selbst und reflektiert die eigene Persönlichkeit. Das ist immer heilsam und ermöglicht uns, die eigene Art zu leben in Richtung Gesundheit und Lebensfreude zu lenken. Die Balance ist hier das Zauberwort. Der Mensch darf sich nicht in die Spiritualität flüchten, weil ihm das Leben zu schwer erscheint. In erster Linie geht es darum, das Leben in der materiellen Welt auf einem soliden Fundament zu verankern. Steht man mit beiden Beinen fest im Leben, dann sind spirituelle Themen eine Bereicherung. Kommt man im Leben ohnehin nicht zurecht, dann kann Spiritualität schnell noch mehr Probleme bereiten. Dann kommen wir an die Menschen, die uns irgendwelche Wunder versprechen, meistens für viel Geld.

Woran wir immer denken müssen ist, das Spiritualität eine vielseitige Wissenschaft von einem feinstofflichen Energiefeld ist. Jede spirituelle Technik arbeitet mit einem künstlichen Modell, dass eine strukturierte Nutzung dieses Energiefeldes ermöglichen soll. Von diesen Modellen gibt es unzählige und keines davon ist das einzig Wahre und keines ist das Falsche - es ist immer nur ein künstliches, vom Menschen erarbeitetes Modell. Der indische Ayurveda spricht von Doshas, Kundalini oder Chakren. In der Chinesischen Medizin spricht man von Qi als universelle Lebensenergie. Im Schamanismus liegt ein Schwerpunkt auf Trancetechniken, mittels derer man in direkten Kontakt mit dem Energiesystem treten kann. Es sind alles gleichwertige Modelle, mit denen man das feinstoffliche Energiefeld nutzt, um Klarheit und Verständis des eigenen Selbst zu finden, um ein Leben in Gesundheit und Freude führen zu können.

Das sollte auch bei Ihnen immer im Vordergrund stehen. Ich finde es grenzwertig, wenn ich Titel wie "Öffnen Sie ihr drittes Auge in nur 10min", lese oder Bücher entdecke, die uns ein besonderes, uraltes, gerade wiederentdecktes Geheimnis offenbaren wollen. Ich denke auch nicht, dass es wichtig ist herauszufinden, wo noch mal Atlantis lag oder wie ich die Druiden-Insel Avalon finde. Es kann auch gewiss nicht sinnvoll sein, Dämonen zu beschwören oder zu üben, Löffel mittels Willenkraft zu verbiegen. Als toleranter Mensch, können sich Menschen damit gerne beschäftigen, aber das ist dann eben nicht die Form Spiritualität, die im Leben als Ressource genutzt werden kann.

Wenn Sie spirituelle Techniken und Modelle nutzen möchten, stellen Sie sich immer zuerst die Frage, welcher Nutzen sich wirklich für Sie ergeben kann. Dann informieren Sie sich gründlich über das Modell, das als Basis für diese Methode dient. Um ein Modell verstehen zu können, müssen sie sich auch mit dem kulturellen und religiösen Hintergrund beschäftigen. Wenn Sie dann eine gewisse Ein- / Ordnung verzeichnen können, dann wird es helfen.

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Sie entscheiden selbst

Sie tragen die Verantwortung, haben aber auch die Macht

"Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt." Diesen Spruch von Pippi Langstrumpf kennen Sie bestimmt noch. Und meiner Meinung nach, steckt da sehr viel Weisheit drin. Viele Menschen haben Probleme damit, zu sein wie sie sind. Das gleiche gilt für das eigene Lebensumfeld und zuletzt gilt das auch für die Welt der Spiritualität. Man weiß doch, was man gut findet und was einem nicht gefällt. Haben Sie den Mut, das eigene Leben mit schönen Dingen zu schmücken. Und was schön ist, entscheiden nur Sie selbst.

asklepios

Stellen Sie sich die Gestaltung des Lebens wie einen Ernährungsplan vor. Am wichtigsten sind immer die Lebensmittel, die der Körper zur Aufrechterhaltung aller Lebensfunktionen benötigt. Hier kann es natürlich sein, dass das nicht unbedingt die Lieblingsspeisen sind, aber ohne sie geht es eben nicht. Dann gibt es die Lebensmittel die man den ganzen Tag essen könnte. Hier muss man nun prüfen, wie viel mir gut tut, und ab wann es mich eher beeinträchtigt. Ein Stück Schokolade ist z.B. gesund, eine ganze Tafel macht dann aber krank. Das merkt man nicht sofort, aber mit der Zeit dann recht deutlich. Dann gibt es auch die Lebensmittel, die man überhaupt nicht verträgt. Diese wegzulassen fällt uns leicht, aber eben nur weil der Köper hier ein direktes Feedback gibt.

Genau so ist es mit der Gestaltung des eigenen Lebens. Es gibt Dinge, die gehören eben dazu. Es gibt Dinge die lieben wir. Davon sollte es so viel im Leben geben wie möglich und die Dinge die uns schaden, denen geben wir keinen Platz im Leben. Die Kunst ist aber, gut kochen zu können. Dann werden die Dinge, die zum Leben gehören zu den Dingen, die man am liebsten isst.

Glauben Sie an das, was Ihnen gut tut

"Ich denke, es gibt viel mehr zwischen Himmel und Erde als nur den Menschen. Das macht die Welt für mich spannender und ich mag spannende Dinge." Diese Grundeinstellung ist die Basis für meine Arbeit und meine Recherchen auf den Gebieten der spirituellen Welt.

Versuchen Sie sich vom analytischen Denken unserer Kultur zu lösen, wenn es um Spiritualität geht. Wenn man etwas noch nicht wissenschaftlich beweisen kann, dann ist das eben so. Das sollte nicht davon abhalten sich mit Dingen zu beschäftigen, die man selbst wahrnehmen kann und die einem im Leben hilfreich sein können. Wenn andere Menschen das für Unsinn halten, dann können sie das ja tun. Mit der eigenen Welt hat das, was andere glauben, nichts zu tun. Es ist immer Ihre Welt um die es in Ihrem Leben geht. Welchen Dingen Sie in Ihrem Leben Platz einräumen, das entscheiden Sie selbst.

Mit den Füßen auf der Erde - Lernen Sie kochen

Wichtig ist, dass Sie mit beiden Füßen fest auf der Erde stehen. Widmen Sie sich in erster Linie um Ihre Verpflichtungen in unserer materiellen Welt. Kümmern Sie sich um Ihre Familie, suchen Sie sich einen tollen Job und halten Sie Ihren Körper gesund. Häufig beobachtet man, dass gerade Menschen, die in diesen Lebenbereichen Probleme haben, die Verantwortung in spirituelle Bereiche verschieben. Das ist nicht der richtige Weg. Suchen Sie nicht nach Schuldigen, sondern suchen Sie nach Lösungen. Wenn Sie Ihre Nase zu groß finden, dann hat das z.B. nichts mit Karma zu tun, sondern liegt an Ihrer Sicht auf sich selbst. Die eigene Sicht können Sie ändern, dazu kann man dann gerne auch spirituelle Techniken nutzen, aber zu leiden, weil man durch Karma mit einer großen Nase gestraft wurde - das bringt Sie kein Stück weiter. Spirituelle Themen sind daher niemals für irgendetwas verantwortlich, sondern immer als eine Möglichkeit zur Veränderung zu verstehen. Das ist dann wie Kochen lernen :-).

Wir hoffen, dass Sie Spiritualität als etwas Spannendes, aber auch Wertvolles für sich entdecken können.