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Buddhistische Lebensweisheiten

Kleine Geschichten die Herz und Seele berühren

Buddhistische Lebensweisheiten üben eine magische Anziehung aus, da sie uns oft tief in der Seele berühren. Hier finden Sie ausgewählte buddhistische Lebensweisheiten in Form von kleinen Kurzgeschichten. Mit diesen Geschichten geben buddhistische Mönche Ihr Wissen und Ihre Weisheit weiter. Auch für unsere Kultur ein Geschenk.

konfuzius

” Jedes Leben hat sein Maß an Leid. Manchmal bewirkt eben dieses unser Erwachen. „ Buddha

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Buddhistische Lebensweisheiten - Nr. 1 bis Nr. 5

Buddhistsische Lebensweisheiten als Kurzgeschichten zum Nachdenken

  1. Man kann nichts erzwingen - Loslassen, was man zu sehr will

    Ein Schüler geht zu einem Meister. Er sagt, er wolle unbedingt dessen Kampfkünste lernen. Und fragt, wie lange das wohl dauern würde. „Zehn Jahre“, antwortet der Meister. Der ungeduldige Schüler ist nicht zufrieden mit dieser Antwort. Das muss doch schneller gehen, denkt er. Also betont er, er wolle es wirklich schneller schaffen und sei bereit, jeden Tag mindestens 15 Stunden hart daran zu arbeiten, ach was, Tag und Nacht, wenn’s sein muss, so unbedingt wolle er es. Wie lange es denn in diesem Fall dauern würde? „Zwanzig Jahre“, antwortet der Meister.

    „Ich verstehe nicht, Meister“, sagt der enttäuschte Schüler, „warum es dann noch länger dauern soll?“ „Es ist Dein übermäßiges Wollen, das Dir Kraft entzieht. Wenn Du ein Auge auf dem Ziel hast, kannst Du nur noch mit einem Auge auf den Weg schauen.“

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  2. Leben im Jetzt und Hier

    Einige Würdenträger der Stadt waren in einem Zen Kloster zu einem einfachen Mal geladen. Um den Zen Meister zu beeindrucken, unterhielten sie sich über höchst spirituelle Themen, über Wiedergeburt und Karma. Schließlich ergriff der Bürgermeister das Wort: „Verehrter Meister, uns würde vor allem Ihre Meinung zum Thema Wiedergeburt interessieren“. Der Meister schaute von seinem Teller auf und sagte: „Haben Sie schon gekostet? Das Essen schmeckt ausgezeichnet.“

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  3. Der einfache Weg über den Fluss

    Drei heilige Männer gingen zusammen auf Reisen. Der eine war ein indischer Yogi, der zweite ein Sufi-Derwisch, der dritte ein Zen-Mönch. Unterwegs kamen sie zu einem kleinen Fluss. Die Brücke, die ursprünglich darüber führte, war vom Schmelzwasser weggespült worden. „Ich zeige euch, wie man einen Fluss überquert“, sagte der Yogi - und ging doch tatsächlich hinüber, und zwar direkt auf der Wasseroberfläche! „Nein, nein, so macht man das nicht“, sagte der Derwisch. „Passt gut auf, Freunde.“ Er fing an, sich im Kreis zu drehen, schneller und schneller, bis er nur noch ein verwaschener Fleck aus konzentrierter Energie war, und ganz plötzlich - peng! - sprang er an das anderer Ufer. Der Zen-Mönch stand da und schüttelte den Kopf. „Ihr Dummköpfe“, sagte er, „ich zeige euch, wie man einen Fluss überquert.“ Und damit hob er sein Gewand an und watete vorsichtig durch den Fluss.

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  4. Loslassen, was geschehen ist

    Zwei Mönche waren unterwegs auf der Wanderschaft. Eines Tages gelangen sie ans Ufer eines Flusses, dessen Ufer durch eine Regenperiode aufgeweicht waren. Dort stand eine junge Frau in schönen, teuren Kleidern. Offenbar war sie im Begriff, den Fluss zu überqueren. Da das Wasser sehr tief war, hätte sie ihn nicht durchwaten können, ohne dabei ihre Kleider zu schädigen. Ohne zu zögern ging der ältere Mönch auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf dem gegenüber liegenden Flussufer setzte er sie trockenen Fußes ab. Nachdem der jüngere Mönch ebenfalls den Fluss überquert hatte, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Einige Stunde später fing der Jüngere an, den seinen älteren Kameraden zu kritisieren: „Bist du dir im Klaren, dass du nicht korrekt gehandelt hast, denn wie du weißt, ist es untersagt, näheren Kontakt mit Frauen zu haben oder mit ihnen zu sprechen. Und du hast sie sogar berührt. Wieso hast du gegen diese Regel verstoßen?“ Der Mönch, der die Frau über den Fluss getragen hatte, hörte sich die Vorwürfe des anderen mit Bedacht an. Dann antwortete er ruhig: „Ich habe die Frau nur über den Fluss getragen. Aber Du hast sie immer noch auf dem Rücken.“

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  5. Das Leid steht uns im Weg

    Ein bereits älterer Mönch kam zu einem Zen-Meister und sagte: „Ich habe in meinem Leben eine Vielzahl von spirituellen Lehrern aufgesucht und nach und nach immer mehr Vergnügungen aufgegeben, um meine Begierden zu bekämpfen. Ich habe lange Zeit gefastet, jahrelang mich dem Zölibat unterworfen und mich regelmäßig kasteit. Ich habe alles getan, was von mir verlangt wurde, und ich habe wahrhaft gelitten, doch die Erleuchtung wurde mir nicht zuteil. Ich habe alles aufgegeben, jede Gier, jede Freude, jedes Streben fallengelassen. Was soll ich jetzt noch tun?“ Der Meister erwiderte: „Gib das Leiden auf!“

    Quelle: Unbekannter Verfasser

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Buddhistische Lebensweisheiten - Nr. 6 bis Nr. 10

Buddhistsische Lebensweisheiten als Kurzgeschichten zum Nachdenken

  1. Im Nichts liegt die Entspannung

    Was machst du, um dich zu entspannen?“ fragt der Schüler seinen Meister. „Nichts“ erwiderte der Meister. „Wenn ich gehe, gehe ich, wenn ich esse, esse ich, und wenn ich schlafe, schlafe ich. „Das tun doch alle“ meinte der Schüler darauf. „Eben nicht!“ antwortete der Meister.

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  2. Geben und Nehmen

    Ein Schüler fragte Zen-Meister Philip Kapleau. „Was kann ein Zen-Meister mir geben?“ Kapleau antwortete: „Er kann dir nichts geben, was du nicht schon hast, aber er kann dir vieles nehmen, was deiner wahren Natur fremd ist.“

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  3. Erleuchtung

    Ein Zen-Meister wurde von einem jungen Schüler gefragt: „Was ist Erleuchtung?“ Der Meister fragte: „Wer will das wissen?“ „Ich, ich möchte das wissen!“ sagte der Schüler. „Du, aber Du bist niemand. Du bist nichts. Du existierst gar nicht!“ sagte der Zen-Meister und hatte seinem Schüler damit seine erste Frage beantwortet.

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  4. Ich bin wach

    Es wird gesagt, dass der Buddha bald nach seiner Erleuchtung einem Mann auf der Straße begegnete, der von der aussergewöhnlichen Ausstrahlung und dem Frieden seiner Präsenz überwältigt war. Der Mann hielt an und fragte: mein Freund, was bist Du? Bist Du ein himmlisches Wesen oder ein Gott?
    Nein, sagte der Buddha.
    Bist Du dann eine Art Magier oder Zauberer?
    Wieder antwortete der Buddha: Nein.
    Bist Du ein Mensch?
    Nein.
    Nun, mein Freund, was bist Du dann?
    Der Buddha antwortete: Ich bin wach.

    Quelle: Unbekannter Verfasser

  5. Loslassen, was man zu wissen glaubt

    Ein Professor besucht den Meister. Da spricht und spricht der Professor über alles, was er über Zen weiß, will diskutieren. Der Meister steht auf und holt eine Kanne Tee. Er gießt Tee in die Tasse seines Besuchers, mehr und mehr, der Tee läuft links und rechts die Tasse herunter, füllt die Untertasse, überschwemmt auch diese. Da kann der Professor nicht weiter an sich halten. „Was tust Du da, es ist längst mehr als voll, da passt doch nichts mehr rein!“ „Wie diese Tasse“, sagt der Meister, „bist Du überfüllt von Deinen Meinungen und Spekulationen. Wie soll ich Dir Zen zeigen, wenn Du nicht zuerst Deine Tasse leer machst?“

    Quelle: Unbekannter Verfasser

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Buddhistische Lebensweisheiten - Nr. 11 bis Nr. 15

Buddhistsische Lebensweisheiten als Kurzgeschichten zum Nachdenken

  1. Titel Kurzgeschichte

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  2. Titel Kurzgeschichte

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  3. Titel Kurzgeschichte

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  4. Titel Kurzgeschichte

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  5. Titel Kurzgeschichte

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Buddhistische Lebensweisheiten - Nr. 16 bis Nr. 20

Buddhistsische Lebensweisheiten als Kurzgeschichten zum Nachdenken

  1. Titel Kurzgeschichte

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  2. Titel Kurzgeschichte

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  3. Titel Kurzgeschichte

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  4. Titel Kurzgeschichte

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  5. Titel Kurzgeschichte

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